SATEL auf der Security Essen 2026: vom Objektschutz zur Systemintegration

Wie lassen sich Einbruchschutz, Ereignisverifikation und Automatisierung miteinander verbinden? Darüber haben wir auf der Security Essen 2026 mit Errichtern und Branchenpartnern gesprochen. Am SATEL Stand präsentierten wir die BE WAVE Zentralen, Lösungen für die Kommunikation über 4G LTE sowie technischen Support mit KI-Unterstützung.

Vom 22. bis 25. September besuchten sowohl Errichter, die SATEL Produkte bereits kennen, als auch Fachleute, die unsere Marke zum ersten Mal kennenlernten, unseren Stand. Sie fragten nach der Funktionsweise der Geräte, ihren Integrationsmöglichkeiten und dem Einsatz in konkreten Anlagen. Auch die Tatsache, dass SATEL Lösungen in Polen entwickelt und hergestellt werden, stieß auf Interesse.

Auf der Security Essen waren 900 Aussteller aus 49 Ländern vertreten. Zusammen mit der parallel stattfindenden Euro Defence Expo zogen die Veranstaltungen rund 30.000 Besucher aus 96 Ländern an.

BE WAVE: Schutz, Verifikation und Reaktion

In Essen präsentierten wir die Alarmzentralen HYBRID 128 Plus, HYBRID 128 und WIRE 128. Sie ermöglichen es, die Systemarchitektur auf eine drahtgebundene oder hybride Installation abzustimmen und Einbruchschutz mit Gebäudeautomation zu verbinden.

Ein wichtiges Gesprächsthema war die Möglichkeit, nach einem erkannten Ereignis zu prüfen, was im geschützten Objekt geschieht. BE WAVE arbeitet über ONVIF mit kompatiblen Kameras zusammen. So können Nutzer bei der Alarmverifikation Bilder einsehen und feststellen, was den Alarm ausgelöst hat. Über MQTT kann das System zudem mit externen Lösungen kommunizieren und Ereignisse mit Automatisierungsszenarien verknüpfen.

Für Errichter sind auch Zertifizierung und Normenkonformität von Bedeutung. Alle BE WAVE Alarmzentralen sowie die Smart HUB Controller sind nach Grade 2 zertifiziert. In Deutschland ist diese Normenreihe als DIN EN 50131 bekannt und dient als Orientierung bei der Auswahl von Alarmtechnik.

Wie wichtig Zertifizierung und Normenkonformität sind, zeigen auch die Ergebnisse der Studie Security Monitor 2026, die zur Eröffnung der Messe vorgestellt wurden. 78 % der befragten Deutschen gaben an, ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit zu haben. Bei Privatpersonen war eine unabhängige Produktzertifizierung erstmals das am häufigsten genannte Kaufkriterium für Sicherheitslösungen: 38 % nannten sie und ordneten sie damit vor Smart-Home-Funktionen ein.

4G-Kommunikation: Zeit, sich auf die 2G-Abschaltung vorzubereiten

An unserem Stand zeigten wir außerdem SATEL Kommunikationsmodule mit 4G LTE. Angesichts der geplanten Abschaltung der 2G-Netze in Deutschland sind diese Lösungen besonders relevant. Die Deutsche Telekom hat angekündigt, diese Technologie zum 30. Juni 2028 abzuschalten.

Für Errichter ist dies ein Anlass, zu prüfen, welche von ihnen betreuten Anlagen ausschließlich 2G für die Übertragung nutzen, und deren Modernisierung rechtzeitig zu planen. Welches Modul geeignet ist, hängt von der Konfiguration der Anlage und den genutzten Kommunikationswegen ab.

Technologie aus Polen und Menschen, die bei ihrer Umsetzung helfen

Während der Messe konnten Besucher mit unseren Export- und Technikteams sprechen und SATO ausprobieren, den virtuellen KI-Assistenten von SATEL, der bei der Suche nach Produktinformationen hilft. Dank der Fachleute am Stand konnten aus allgemeinen Fragen zu unserem Angebot Gespräche über konkrete Anwendungen und Anlagen werden.

Begleitet wurden wir auch von unseren lokalen Distributoren ASL-Ademco, ProVi Alarm und Turtle Protect. Wir danken ihnen für die gemeinsame Messepräsenz und allen Besuchern für ihre Fragen und Gespräche auf der Security Essen 2026.

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