INTEGRA 128-WRL
Am 8. Dezember wurde das breite Angebot von Alarmzentralen um die innovative INTEGRA 128-WRL erweitert. Die neue Alarmzentrale verbindet die schon bei anderen Produkten von SATEL benutzten Technologien. Das Produkt wurde hergestellt, um einen maximalen Gewinn durch Kombination der Funktechnologie mit Flexibilität und Funktionalität der traditionellen verdrahteten Systeme zu ziehen. Das Ergebnis der Arbeit des Ingenieur-Teams ist die Zentrale INTEGRA 128-WRL, mit eingebautem Wählgerät GSM/GPRS und Technologie der bidirektionalen drahtlosen Kommunikation mit den ABAX-Meldern.
Diese Lösung wurde nicht nur von den Errichtern possitiv beurteilt, die den Stand der Firma SATEL besucht haben, sondern auch von der Jury der Wettbewerben, die auf der Messe SECUREX 2008 stattfanden. In Annerkenung der Innovation, Vielseitigkeit und technischem Fortchritt der Alarmzentrale INTEGRA 128-WRL wurde die Firma auf der Internationallen Messe in Poznań mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet.
DIE HARDWARE
Die INTEGRA 128-WRL Alarmzentrale enthält 8 programmierbare verdrahtete Ausgänge, Bedienteil- und Erweiterungsmodulbus und Set von 2 Starkstromausgängen und 6 Ausgängen vom Typ "offener Kollektor". Außerdem ist die Hauptplatine mit einem integrierten Schaltnetzteil 2A ausgestattet, das die Funktion des Testens vom Akkumulators und Tiefentladeschutz hat. Trotz dieser Ähnlichkeiten unterscheidet sich die neue INTEGRA 128-WRL Zentrale von den traditionellen INTEGRA Alarmzentralen weitgehend. Schon auf den ersten Blick seht man das charakteristische Dreiband-GSM/GPRS-Modul und einen Sockel für die SIM-Karte, welcher das traditionelle Telefonwählgerät ersetzt. Das für die neue Alarmzentrale einsetzbare funktionalle Modul ersetzt das in den Modulen der Serie GSM-4 und GSM LT angewendete Modul SIM300C, welches für die Aufbau-Montage bestimmt ist. Gleich daneben wurden die Schaltungen für die Kommunikation mit den Funkkomponen des ABAX-Systems installiert. Bei solch einer Integration ist die Störfestigkeit der benachbarten Funkmodule von großer Bedeutung. Beim ABAX-System garantiert die Anwendung von SAW-Filtern, trotz relativ kleiner Differenz zwischen den Frequenzen (868MHz für ABAX, von 890MHz für GSM), eine entsprechende Störfestigkeit gegenüber Signalen von benachbarten Frequenzen. Der nächste Unterschied zwischen den typischen INTEGRA Alarmzentralen und der neuen Platine INTEGRA 128-WRL ist die Anwendung eines zusätzlichen Prozessors. Seine Aufgabe ist die Steuerung der Funkkommunikation und erweiterte Bedienung der verdrahteten Eingängen der Zentrale. Das erlaubt direkte Bedienung von Erschütterungs- und Rolladenmeldern mit Funktion der Verarbeitung von Impulsen - ähnlich wie in den neuen Erweiterungsmodulen CA-64 E. Das Prozessorsystem der Zentrale INTEGRA 128-WRL bassiert auf dem FLASH-Speicher, der die Aktualisierung der Software ohne Demontage der Anlage ermöglicht. Es lässt die Funktionalität des Systems später erweitern und neue Funkkomponenten, nachdem sie zum Verkauf angeboten werden, hinzufügen. Zur Programmierung und Aktualisierung der Software wird - wie bei allen anderen neuen Zentralen von SATEL - das Kabel vom Typ DB9F-RJ benutzt.
FUNKTIONALITÄT
In Bezug auf die grundsätliche Funktionalität ist die INTEGRA 128-WRL Zentrale mit der INTEGRA 128 Zentrale gleich. Beide der Zentralen belegen bis zu 128 Linien und haben die Möglichkeit der Aufteilung des Systems in 32 unabhängige Bereiche und 8 Partitionen. Ähnlich ist es mit der Bedienung von Benutzern - in beiden der Systeme sind 240 Benutzer und 8 Administratoren zu bilden. Der Bedienteilbus ermöglicht Anschluss von bis zu 8 LCD-Bedienteilen bzw. ETHM-1 Modulen und Anzeigeplatinen. An den Erweiterungsmodul sind maximal 32 Komponenten anzuschließen - alle Arten der Module, die für die INTEGRA Zentralen zugänglich sind, können bedient werden. Die Unterschiede legen in den Funktionen der Aufschaltung, Übermittlung und Fernsteuerung. Im Fall der Aufschaltung ist neben den typischen telefonischen Formaten (4/2, ContactID und SIA) auch die GPRS-Verbindung möglich. In diesem Fall werden die Daten in der digitalen Form durch Anwendung der Paketvermittlung an die Leitstelle übersendet. Solch eine Lösung bringt mit sich manche Vorteile: Senkung der Kosten der Kommunikationsaufnahme, die durch relativ niedrige Anzahl von übersendeten Daten bewirkt wird, sowie Reduzierung von Übertragungsstörungen, die durch schwache Qualität der Verbindung verursacht sein könnten. Um die GPRS-Verbindung zu verwenden, soll man es beachten, dass die Leitstelle mit einem TCP/IP Empfänger - die Karte STAM-1 PE/STAM-1 RE (für das System STAM) oder SMET-256 für andere Leitstellen - ausgestattet wird. Die Änderungen beziehen sich auch auf die Funktion der Fernsteuerung - eine Neuheit ist die Einführung der SMS-Steuerung. Durch Anwendung der Funktion kann man das System mit Hilfe der Textmeldungen fernbedienen, oder die gewählten Ausgänge steuern. In diesem Fall wird das Senden einer SMS mit dem bei der Installation definierten Inhalt eine entprechende Funktion auslösen. Abhängig von den Einstellungen kann bei einigen Befehlen das Senden des Kennwortes nicht verlangt werden, aber nur unter der Bedienung, dass die Telefonnummer, von dem die Meldung gesendet wurde, in eine entsprechende Liste eingetragen ist.
PROGRAMMIEREN
Genau wie die anderen INTEGRA Alarmzentralen kann auch die INTEGRA 128-WRL Zentrale mit Hilfe des Servicemodus über ein Bedienteil oder über die Software DLOADX programmiert werden. Das Menü des Servicemodus unterscheidet sich nicht vom Menü der vorherigen INTEGRA Alarmzentralen. Mit Hilfe der Software DLOADX kann die Zentrale lokal, durch Anschluss an den Computer mittels RS-232 Kabel, oder fern parametriert werden. Für die Fernparametrierung muss der Computer, über den die Zentrale programmiert werden soll, mit dem Internet verbunden sein - sofort nach der Auslösung der Verbindung kommuniziert sich die Zentrale mit dem Computer des Errichters.
RESÜMEE
Die INTEGRA 128-WRL Alarmzentrale, die in sich viele moderne Technologien verbindet, ist eine universelle Lösung, wenn die höchste Schutzniveau erfordert wird, und wenn es nicht möglich ist, die ganze Verkabelung auszuführen. Ihr großer Vorteil ist die Kompatibilität mit anderen Geräten - mit der ganzen Reihe von INTEGRA Erweiterungsmodulen, oder mit zahlreichen Funkkomponenten des ABAX-Systems.